Von Steinwänden und dem Versuch, sie einzureißen

Berlin. In der Hauptstadt brennt im Moment die Luft. Wie alle anderen Städte auch steckt der jährliche CSD in der konkreten Vorbereitungsphase. Anders als in Rest-Deutschlands gibt es hier jedoch bereits bei der Wahl des Paradenamens Schwierigkeiten.

Der Berliner CSD e.V. beschloss kürzlich, die Toleranz-Parade zukünftig politischer gestalten zu wollen und änderte den Namen für das Event kurzerhand in „Stonewall Parade“. Dieser neu gewählte Name bezieht sich auf eine Bar der New Yorker „Christopher Street“, in welcher sich 1969 Homosexuelle gegen Schikanen der örtlichen Polizei zur Wehr setzten.

In der Kritik steht der CSD e.V. nun aufgrund der internen Namensneuwahl. Weder außenstehende Szene-Institutionen, noch Politiker oder das gemeine Volk wurden in die Entscheidung und Wahl einbezogen, wie diese zu gleichen Teilen empört feststellten.

Wie der Berliner CSD e.V. auf die Vorwürfe reagieren wird und unter welchem Namen die Parade für Schwul-Lesbisch-Bi-Trans-Inter-Rechte 2014 gestartet wird ist bis dato unklar.

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