Lara Liqueur bei der Rainbow Flame

Mit Feuer und Flamme gegen Homophobie

Die Sotchi-Problematik ist in der LGBT-Szene mittlerweile geläufig. Zeichen wurden bis kurz vor Beginn der Olympischen Spiele zahlreich gesetzt; trotzdem wollte die Berliner Initiative „Enough is enough“ ein handfestes Symbol im Herzen Berlins erschaffen. Das Ergebnis ist die Rainbow Flame, eine tolerante und weltoffene Alternative zum von Putin geprägten Olympischem Feuer. Während der gesamten Olympischen Winterspiele steht die Flamme auf dem Potsdamer Platz und wird von Berlinern ehrenamtlich stundenweise bewacht und begleitet. Auch zur politischen Lage in Russland informiert „Enough is enough“. Rainbowguide war mit Reporter-Drag Lara Liqueur vor Ort, um sich die Toleranz-Flamme einmal anzusehen. Wir haben die Stimmung und Meinung der ehrenamtlichen Helfer eingefangen.

„Ich stehe heute hier, weil es richtig ist. Wenn Dinge in der Welt nicht in Ordnung sind, dann müssen Menschen aufstehen und dafür kämpfen, dass sie geändert werden. Und wenn diejenigen, die es betrifft, es selber nicht können wie in diesem Fall, dann müssen es die anderen machen.“

„Die Organisation ist perfekt. Wir haben einen riesigen Zuspruch, alle, die hier stehen, sind auf freiwilliger Basis da und können sich selbstständig im Internet eintragen. In der Stunde müssen mindestens drei Leute anwesend sein, damit die Aktion weiter laufen kann, es sind aber immer mehr als drei Leute da. Auch mitten in der Nacht.“

„Ab und zu kriegt man einen bösen Spruch rein gedrückt. Der wird dann meistens gekonnt ignoriert.“

Fazit: Die Rainbow Flame ist eine sehr schöne Aktion, die auf die Lage in Russland hinweist und auch „Unbeteiligte“ zum Nachdenken anregt.

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